Vom Salzlager zum Gewölbe

Das Gebäude stand sechzig Jahre leer, nachdem hier zuletzt eine Spedition ihre Papiere lagerte. Heute sind die Räume klar auf Gaststube, Gewölbe und Salon verteilt. Vom alten Bestand ist der Bruchstein geblieben und der Dachstuhl.

Wir haben das Gewölbe trockengelegt, Licht, Küche und Lüftung neu gemacht und sonst nichts angefasst. Vierunddreißig Plätze stehen jetzt dort, wo rechnerisch fünfzig Platz hätten.

Neun Gerichte stehen auf der Tafel, donnerstags wird sie neu geschrieben. Was der Neupfarrplatz und zwei Höfe im Gäuboden hergeben, entscheidet, was darauf stehen bleibt.

Das Tonnengewölbe im Salzstadel

Acht Punkte aus dem Betrieb

Aufgeschrieben, weil am Telefon immer wieder dasselbe gefragt wird – und weil wir nichts zusagen wollen, was der Abend nicht hält.

Tafel statt Karte

Neun Gerichte, donnerstags neu geschrieben, nichts davon dauerhaft.

Gäuboden und Markt

Zwei Höfe im Gäuboden und der Neupfarrplatz, seit neun Jahren dieselben.

Bier aus zwei Klöstern

Zwei Oberpfälzer Klosterbrauereien liefern, dazu ein knappes Weinregal.

Gewölbe ohne Anlage

Im Tonnengewölbe steht keine Musikanlage. Der Bruchstein trägt den Rest.

Fünf im Dienst

Fünf Leute pro Abend, drei in der Küche, zwei im Gewölbe.

Zimmer im ersten Stock

Bis sechzehn Personen, feste Auswahl, zehn Tage Vorlauf.

Einmal vergeben

Kein Tisch wird an einem Abend zweimal besetzt, auch samstags nicht.

Drei Ebenen

Gewölbe, Zimmer und der Casino-Salon unter dem Dach laufen getrennt.